In dieser Rubrik finden Sie:

  • [1]  Informationen zu meiner Person,
    -
  • [2]  Informationen zu meiner Schreibe,
    -
  • [3]  Ein Kontaktformular als Verbindung direkt zum Autor.


[1]   Zu meiner Person

Geboren 1957 in Esslingen am Neckar, bestimmte meine Jugend eine non-konformistische, kreative Suche zum Erwachsenwerden in Schule und Studium. Nach Jahren im geistig selbst bestimmten kretischen Labyrinth meiner Bewusstseins- und Ichentwicklung studierte ich Germanistik und Philosophie, die Welt europäischer und deutscher Kultur, die mir geklärte Form und Tiefe gab. So angekommen im luziferisch banalen kalten Hier und Jetzt, studierte ich formale Linguistik, dazu Informatik und Wirtschaftswissen-schaften, schließlich spezialisiert noch Informatik und Mathematik. Das ergab insgesamt eine hohe Expertise in der Computerlinguistik. Auf diesem bestechend diesseitigen Weg habe ich Schritt um Schritt eine steile Karriere in der Softwareindustrie erreicht: vom einfachen Angestellten, übers mittlere Management bis in den Führungskreis eines großen, an der Börse gelisteten sprachverarbeitenden Unternehmens - aber doch ein Weg, von dem ich heute weiß, dass er neben vielen wichtigen Erfahrungen doch auch eine persönliche Sackgasse war.

Aber schon in den 80er Jahren erwarb ich mir Lorbeeren in einer tatkräftigen freien Mitarbeit bei der Stadtzeitung TÜTE Tübinger Termine und wirkte über Jahre mit Heißhunger und Nachdruck in den Redaktionen Theater und Literatur mit, hatte eine ganze Reihe Premieren-Besprechungen der Tübinger Theater zu zeitgenössischen Stücken von Heiner Müller über Franz Xaver Kroetz bis Achternbusch und dabei manches klassische Theaterstück wie z.B. Peymanns Faust I und II in Stuttgart am Kleinen Haus. Zu meinen wichtigsten Arbeiten dieser Zeit zählen aber auch mehrseitige Heftschwer-punkte, darunter solche zum Philosophen Friedrich Nietzsche, zum Journalisten Kurt Tucholsky, zur Jugendkultur der 80er Jahre anlässlich der Stuttgarter Ausstellung Schock&Schöpfung sowie zum Komponisten Richard Wagner und dem Grünen Hügel in Bayreuth. Dazu zählte aber vor allem auch ein Interview mit Günter Wallraff zu dessen Buch Ganz unten (1985), als er zu einer Lesung in der Tübinger Universität gastierte.

In den 90er Jahren erfolgte die Promotion zur Computerlinguistik in München. Seit 1990 arbeitete ich leitend und mitarbeitend in der Projektarbeit und in diversen Tätigkeiten in der universitären Forschung, anschließend über viele Jahre in der sprachverarbeitenden Softwareindustrie in den Bereichen Forschung/Entwicklung und Vertrieb.

Seit der Jahrtausendwende veröffentliche ich zahlreiche belletristische Publikationen, teils im Privatdruck, vornehmlich Lyrik und Erzählungen. Auch erste Versuche zu einem Roman und weiteren literarischen Leistungen waren dabei.

Neben der Literatur, Philosophie haben mich immer schon Fragestellungen zu Gesellschaft, Politik und Geschichte interessiert. Spätestens seit dem Jahre 2007 engagiere ich mich mit wachsendem Erfolg als Autor. So wurde die Welt der Literatur und Philosophie, die Welt der Informatik und Mathematik zu einem mich bestimmenden Wesen - zu zwei Seelen in einer Brust, um mit dem Dichterfürsten Goethe zu reden. 



[2]   Zu meiner Schreibe

Meine ersten Verse und Gedichte entstanden schon sehr früh, schon zu Beginn der Pubertät, etwa mit 13 Jahren. Sie entsprachen meinem frühen Drang, meine Wahrnehmung und Vorstellungen der Welt in Worte zu fassen, sie niederzuschreiben und mitteilbar zu machen. So entstanden eine ganze Reihe von kurzen Geschichten und manches Gereimtes. Und in dieser Zeit bildete sich in mir die Idee, durch Geschriebenes ganz Persönliches in sprachliche Bilder zu fassen. Und um das 14. Lebensjahr war ich mir ganz sicher, dass spätestens in meinem damals noch sehr fern liegenden Alter von 30 Jahren gewiss das erste belletristische Werk von mir im Buchhandel erschienen sein würde, aber besser schon viel früher, dachte ich mir damals, besser schon im frühen zwanzigsten Lebensjahrzehnt.

Aber wie so oft wird aus erträumten Ideen nicht viel. Das Vorgenommene erlischt, je mehr Jahre vergehen, sie werden Schemen eines sich verlierenden Traumes. Was aus diesen Jahren blieb, war bald vergessen, ruhte in übergangenen Manuskripten und Notizen, und ich fand die damals im Geheimen entstandenen kurzen Geschichten und ersten lyrischen Versuchen erst Jahrzehnte später. Aus später Perspektive ist als Bemerkenswertes dieser frühen Jahren nur wenig Brauchbares geblieben, dabei Prosatexte und Gereimtes, das vor dem eigenen kritischen Auge noch Bestand haben durfte - dabei jenes eine Liebesgedicht, das schließlich Eingang in den Lyrikband »Liebe- und Leidewelten« (Seite 33) fand und das sich dem 7. Gesang aus Homers »Odyssee« metrisch wie bildlich anlehnt.

Dennoch, nach bestandenem Abitur und Allgemeiner Hochschulreife, fasste ich den Ent- schluss, meiner bisherigen mangelnden prosaisch lyrischen Produktion durch ein Studium der Germanistik und Philosophie Nachdruck zu geben. Auf Forderungen, dass man zunächst fürs tägliche Brot Vorsorge treffen müsse, dass man zuerst einen ordentlichen Beruf zu erlernen habe, entsprachen nicht meinem inneren Empfinden. Ich entdeckte zu dieser Zeit meine ganze Liebe zu Literatur und Philosophie, stürzte mich in klassische Studien der deutschen Kultur und Moderne. Ich vertiefte mich in viele Epochen und Autoren, in Gattungen und Genres, las Philosophen und über germanistische Themen, von denen mich viele, auch immer wieder, bis heute in ganz besonderer Weise berühren.

Die europäische und deutsche Kultur, Dichter, Literaten und Philosophen sind für mich bis heute ein Bewusstseins- und Lebenselixier, ein Kraft- und Energiereservoir, aus dem heraus ich lebe - und alles im Spiegel meines Lebens, der Zeitgeschichte, in die meine Existenz fällt. So wurden der frühe Thomas Mann und Robert Musil, Franz Kafka und Heinrich von Kleist und die Epochen der Zeitenwenden, zum Beispiel vom 19. zum 20. Jahrhundert wichtige historische Momente, dazu Stefan George und Rainer Maria Rilke, aber auch Marcel Prousts Werk »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit«. Diese be- stimmten mich tief in ihrer Sprachlichkeit, den Bildern, die sie im Sagbaren ihrer entworfenen poetischen Welten ersannen.

Auf Seiten der Philosophie beschäftigen mich bis heute Hegels Phänomenologie des Geistes auf dem Hintergrund Immanuel Kants und des Deutschen Idealismus, ebenso Hegels Fundamentalwerk zur Wissenschaft der Logik, aber auch Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche als Begründer von Richard Wagners Wirken, schließlich auch Martin Heidegger, Wittgenstein. Und die Apologeten der Demokratie, wie z.B. Karl Popper.

Aber alles hier Dargestellte sind nur Momente und Ausschnitte einer Faszination, die der europäischen und deutschen Kultur gilt, dem, was ich an Literatur und Philosophie liebe und mir immer wieder wichtige Anregungen geweswen sind. So ist eine gewissenhafte Aufzählung an dieser Stelle kaum möglich. So müssten zum Beispiel noch viele Autoren nach 1945, viele zeitgenössische Autoren zusätzlich genannt werden - was niemals möglich ist.




[3]   Kontakt zu Burkhard Wittek

Ich freue mich sehr, wenn Sie sich das Herz nehmen, mir Ihre Einschätzungen und Überlegungen zu senden.

Sie erreichen mich direkt per E-Mail:    burkhard.wittek@hotmail.de