Die Süddeutsche Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 18. Juni 2007 von der Übergabe des Buchs „Zu Fuß von München nach Venedig. Literarisch-philosophischer Reise- und Erlebnisbericht vom Traumpfad über die Alpen“ an Ludwig Graßler, den Begründer der Alpenüberquerung vom Marienplatz zum Markusplatz. Sie finden diesen Artikel als pdf-Datei hier.


Die Süddeutsche Zeitung schreibt:

Wolfratshausen, von Yvonne Poppek. Fernwandern ist en vogue. Nicht erst seit Hape Kerkelings Publikation „Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg“. Den Rucksack schnüren, Wanderstiefel an die Füße und mehrere Tage und Wochen gehend die Welt erschließen ist der neue Trend. Meist führt der Weg nach Santioag di Compostela, aber nicht zwingend. Als Bedürfnis nach Authentizität in Zeiten der Verunsicherung – so schätzt Burkhard Wittek die moderne Lauffreude ein. Ludwig Graßler sieht das etwas nüchterner: Fern­wandern sei immer wieder einmal beliebt, dies lasse sich über Jahrhunderte hinweg verfolgen.

Wo immer die Gründe liegen: Für Burkhard Wittek und Ludwig Graßler ist das Fernwandern keine einmalige Angelegenheit. Beide Wolfratshauser haben den Weg von München nach Venedig in Büchern dokumentiert, Graßler 1977 (Zu Fuß über die Alpen. Der Traumpfad von München nach Venedig), Wittek 2007, 30 Jahre später (Zu Fuß von München nach Venedig).



Zwei begeisterte Fernwanderer: Ludwig Graßler (links) und

Burkhard Wittek aus Wolfratshausen



Den entscheidenden Impuls, die 520 Kilometer vom Marienplatz zum Markus­platz zu gehen, gab für Wittek die Entdeckung von Graßlers Buch. Während er, die Jahre zuvor Club- und Strandurlaub buchte, inspirierte ihn Graßlers Wanderführer zu einer neuen Art des Reisens, sagt Wittek. Die 30 Tages­märsche im Sommer 2003 und noch einmal 2006 hätten ihn zudem in seiner Wahrnehmung sensibilisiert und zum Nachdenken bewegt. In der Zwischenzeit habe er auch sein Berufsleben neu gestaltet – vom Management im Software­bereich zu einer Dreiviertel-Stelle am Münchner Goethe-Institut. Jetzt habe er zu Fuß auch Zeit zu schreiben, sagt der promovierte Computerlinguist.

Als Dank für die Inspiration hat der 49-Jährige sein Buch nun Graßler übergeben. Der 81-Jährige „Erfinder“ des Weges von München nach Venedig nahm es dankend entgegen. Er freue sich, dass es eben kein Reiseführer sei, sondern etwas Neues. Mit „neu“ ist die Verquickung von Reisebericht, histori­schen, philosophischen und belletristischen Zitaten und die sich daran an­knüpfenden Überlegungen, von Fotos und Tipps und einer teilweise autobio­graphischen Romanhandlung gemeint. Witteks eigenes Fazit für sein Buch ist: „Die Wanderung kann einem mehr bringen, als nur über einen Berg zu gehen.“






Buchhandlung Leselust, Gilching:

Die Buchhandlung Leselust, Gilching, schreibt in ihrer Ankündigung zur Lesung aus dem Buch "Zu Fuß von München nach Venedig":

Eine gelungene Mischung: Erlebnisbericht und Traumpfad, Abenteuerreise und Wandlung der Wahrnehmung, Reflektion des Ichs und Blasen an den Füßen – vergnügliches Reisen und Spiritualität schließen einander nicht aus, das wissen wir seit Hape Kerkeling und finden es hier amüsant bestätigt.



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