Im August 2014 ist der Reisewanderbericht erschienen:

Rheuma. Jakobsweg - Muy bien!

Auf therapeutischen Spaziergängen am Jakobsweg
zwischen St. Jean-Pied-de-Port und Santiago de Compostela.



Wer Rheuma oder eine andere schwere Krankheit hat, hat es sich einfach abgewöhnt viel zu gehen. Er liebt nicht, was ihn seit Jahr und Tag lähmt, was sein Leben negativ be- stimmt, was ihm alle Lebenskraft raubt. Er begibt sich noch seltener auf Wanderwege und geht bestimmt nicht bis ans Ende der Welt, geschweige denn auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela und bis ans atlantische Meer.

 
  
 Der Autor und seine Lebensgefährtin haben es getan. Sie, die seit Jahrzehnten an einer besonders schwe- ren Polyarthritis mit Lupus leidet und gewohnt ist, wie gelähmt zu Hause herumzusitzen und wenig bis nichts wagt zu tun, hat es geschafft. Sie fand auf therapeutischen Spaziergängen auf 800 Kilometern zwischen St. Jean-Pied-de-Port und Santiago de Com- postela eine neue Zuversicht, kam nach fünf Wochen ihrer Pilgerschaft am Grab des Heiligen Jakobus in Santiago an. Daraus entsprang ihr ein neues Leben, eine neue Zuversicht, die sie seit langem nicht mehr gekannt hatte.

Dieses Buch will all jene auf den Jakobsweg entfüh- ren, die sich nichts mehr zutrauen. Es will zeigen, wie es geht, dass man wieder gehen kann – seinen eigenen Weg therapeuti- scher Spaziergänge - und sei's nur auf dem Jakobsweg.

Wiesenburg Verlag. Ca. 220 Seiten, 12 Farbbildseiten sowie Schwarzweiß-Bilder vom Jakobsweg im Textteil. Umfangreiches Glossar mit gegangenen Wegen und Etappen einschl. der Wanderzeiten, einschl. Ausrüstungsgrundsätzen und vielem mehr.

ISBN 978-3-956321-83-2, € 24,80.

Auch als E-Buch erhältlich!

Rezension im Donaukurier, Gerhard von Kapff, 27. Januar 2015:

Auszug aus dieser Rezension:

Nichts ist schwerer, als den ersten Schritt zu gehen. Den ersten Schritt, der noch im Kopf stattfindet. Wage ich es, mich auf ein mir  unmöglich scheinendes Vorhaben einzulassen – oder zögere ich zu lange? So lange, bis mich der Mut doch noch verlässt?
Wie schwer eine Entscheidung wie diese sein kann, beschreiben Burkhard Wittek und seine Lebensgefährtin Annelie auf den ersten Seiten von „Rheuma. Jakobsweg – Muy bien!“. infühlsam, intensiv und hart, denn sie verschweigen auch die bitteren Momente nicht.

(...)

Schritt für Schritt wächst die Rheumakranke aus ihrer passiven Rolle heraus – und schildert das in der ausführlichen „Tageserkenntnis des Rheumatikers“, das den Abschluss jedes Kapitels bildet. Den Löwenanteil des Textes verfasst Burkhard Wittek, für den ein Traum in Erfüllung ging, als er seine Partnerin für die Reise gewinnen konnte. „Sie hat ein neues Leben, eine neue Zuversicht gewonnen ..."

Lesen Sie die gesamte Rezension auf der HP des Donaukurier:  www.donaukurier.de